Impulse 10 im Oktober 2022



DWS Invest Conservative Opportunities
Drei Jahre nach Auflage des DWS Invest Conservative Opportunities zieht Fondsmanager Thomas Graby Bilanz. Trotz schwieriger Marktbedingungen hat der Mischfonds den Anlegern nicht zu viel versprochen.

Der DWS Invest Conservative Opportunities war 2019 angetreten, um risikoaversen Anlegern bei moderaten Kursschwankungen die Chance auf eine positive Rendite zu ermöglichen.

Trotz Corona, Inflation und Ukraine-Krieg ist es Fondsmanager Thomas Graby bisher gelungen, dieses Ziel in den ersten drei Jahren zu erreichen.

Das größte wirtschaftliche Risiko sieht er im Dilemma der Notenbanken, trotz einer möglichen Rezession die Zinsen wegen der hartnäckigen Inflation nicht senken zu können.

Mischfonds haben im Anlagemix der Investoren über die Jahre erheblich an Bedeutung gewonnen. Entsprechend viele Produkte gibt es auf dem Markt. Was zeichnet den DWS Invest Conservative Opportunities aus?

Sein wesentliches Merkmal ist das Ziel, das wir den Kunden gegeben haben, nämlich die Erwirtschaftung einer überdurchschnittlichen Rendite und dabei eine Volatilität von annualisiert zwei bis fünf Prozent nicht zu überschreiten. Um die dafür nötige Flexibilität zu erhalten, haben wir bewusst darauf verzichtet, wie sonst üblich für den Fonds eine Benchmark zu definieren. Stattdessen haben wir eine Risikokomfortzone festgelegt, innerhalb der wir eine optimale Rendite anstreben. Die Frage lautet also, welche Anlageklassen, zum Beispiel Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Aktien, zu einem bestimmten Zeitpunkt das beste Chance-Risiko-Profil aufweisen. Um der hohen Flexibilität gerecht werden zu können, setzen wir zum Ausgleich auf einen strikten Risikomanagementprozess und überprüfen die Ergebnisse des Fonds regelmäßig. Innerhalb der DWS-Fondspalette von DWS Concept Kaldemorgen, DWS (Invest) Muti Opportunities und DWS ESG Dynamic Opportunities sind wir damit der Fonds, der am defensivsten ausgerichtet ist, was sich an den geringen Wertschwankungen und den maximal möglichen Kursrückgängen zeigt. Im Gegenzug müssen wir aber dadurch natürlich Abstriche beim Renditepotenzial hinnehmen.

Für welchen Anlegertypus kann der Fonds besonders geeignet sein?

Wir wollen in erster Linie Anleger ansprechen, die einen gewissen Zeithorizont mitbringen und bei möglichst überschaubarem Risiko Renditechancen wahrnehmen wollen. Das war zuletzt mit dem klassischen Sparbuch oder defensiven Anleihe- oder Multi-Asset-Fonds kaum noch möglich. Allerdings darf man den Fonds nicht wie ein Festgeldkonto verstehen, dessen Guthaben jeden Tag, wenn auch nur um geringe Beträge, nach oben läuft. Natürlich müssen wir Marktrisiken eingehen, aber wir sind der Meinung, dass man über zwei bis drei Jahre mit dem Fonds durchaus eine positive Rendite erzielen kann. Positive Renditen können nicht garantiert werden.

In den drei Jahren seit Auflage des Fonds mussten die Kapitalmärkte nicht nur die Auswirkungen einer Pandemie verkraften. Zuletzt setzten auch Inflations - und Rezessionssorgen sowie die politische Unsicherheit im Zuge des Ukraine-Kriegs den Kursen erheblich zu. Wie hat sich der DWS Invest Conservative Opportunities vor diesem Hintergrund geschlagen?

Die vergangenen drei Jahre waren in der Tat alles andere als einfach. Aber sowohl während des Corona-Crashs, als auch beim Kursverfall am Anleihenmarkt im Zuge steigender Notenbankzinsen haben sich unser Risikomanagement und unser flexibler Ansatz bewährt. Seit Auflage des Fonds im September 2019 konnten wir per Ende Juli 2022 eine Rendite von insgesamt 9,58 Prozent erzielen, was pro Jahr 3,18 Prozent entspricht. Erreicht haben wir das u.a., indem wir im Corona-Crash alle Bestandteile teilweise absicherten, kurz nach dem Corona-Crash auf Unternehmensanleihen mit gutem Renditeprofil gesetzt haben und so der Fonds bereits nach gut drei Monaten wieder sein Vor-Corona-Niveau erreicht hat. Auch im ersten Halbjahr 2022 konnten wir durch Risikoreduktion etwa im Anleihenbereich Verluste vermeiden. Im für Anleger sehr erfolgreichen Jahr 2021 konnten wir trotz unseres defensiven Profils ordentliche positive Renditen erzielen. Damit heben wir uns von der Vergleichsgruppe der gemischten defensiven Fonds ab, die nach Zahlen des Analyseunternehmens Morningstar zum Teil in den vergangenen drei Jahren kaum einen Wertzuwachs erzielt hat.


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