Impulse 03 im März 2022



"Strukturelle Wachstumstreiber gewinnen weiter an Fahrt"
Schlagworte wie „Klimaziele“, „grüne Energie“ oder auch „Energieeffizienz“ haben es längst aus der Nische in den Mainstream geschafft. Und das nicht ohne Grund, denn der Klimawandel tritt durch heftige Begleiterscheinungen wie etwa Überschwemmungen und drastische Temperaturen immer deutlicher zutage. Um dem entgegenzuwirken, müssen nicht nur die Menschen rund um den Globus liebgewonnene Gewohnheiten überdenken, sondern auch Unternehmen – denn viele Geschäftsmodelle lassen sich mit den notwendigen Klimazielen nicht mehr vereinbaren. Das gilt insbesondere für den Energiesektor: Unternehmen, die sich der Transformation hin zu einer dekarbonisierten Wirtschaft verschließen, dürften langfristig schlechte Karten haben.

Mögliche Vorteile für Unternehmen mit Fokus auf Dekarbonisierung

„Auf der Gewinnerseite stehen hingegen Unternehmen, die sich der Dekarbonisierung verschrieben haben und an Lösungen tüfteln, die zur Verringerung der CO2-Emissionen beitragen“, erläutert Thiemo Lang, Portfoliomanager des Polar Capital Smart Energy Fund. Die langfristigen Aussichten für das Anlagethema des Fonds stuft er als hervorragend ein: „Die für den Wandel des Energiesektors hin zu einer sauberen Zukunft notwendigen Investitionen sind enorm: sei es bei der Energieerzeugung und ihrer Verteilung, den Speichertechnologien und auf der Verbrauchsseite“, erläutert Lang. Gleichzeitig stehe nicht nur der Automobilbereich, sondern der gesamte Verkehrssektor vor einem Technologieumbruch hin zur Elektrifizierung. Ähnliches gelte für die Stahlproduktion, die Gebäudeheizung und die Düngemittelherstellung. „Eine Schlüsselrolle wird hier der CO2-freien Produktion von grünem Wasserstoff durch Elektrolyse zukommen - als Energiespeicher, zur Herstellung von synthetischen Kraftstoffen und zur CO2-freien Produktion von Ammoniak“, ergänzt der Fondsmanager.

Auch die hausinternen Berechnungen der Investmentgesellschaft weisen auf großes Potenzial hin: „Bis 2050 ist mit einer Zunahme von Solar, Wind und Wasserkraft an der Gesamt-Energieerzeugung von derzeit sechs Prozent auf 54 Prozent zu rechnen, ihr Anteil an der Stromerzeugung wird sich voraussichtlich von 30 Prozent auf rund 90 Prozent verdreifachen“, so der Fondsmanager. Zudem werde sich der Anteil von Elektrizität am Gesamt-Energieverbrauch in den kommenden 30 Jahren von derzeit rund 20 Prozent auf rund 60 Prozent erhöhen.

Für das laufende Jahr erwartet er für das Anlagesegment weiterhin ein gutes strukturelles Wachstum: „Gerade auch im derzeitigen Umfeld stark gestiegener Energiepreise nimmt der Druck zu, noch mehr und schneller auf günstige, saubere Energielösungen zu setzen“, erläutert Lang. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte sei angesichts wieder sinkender Eingangskosten im Bereich der sauberen Energieerzeugung neue Rekorde bei Neuinstallationen zu erwarten – allen voran im Bereich Solarenergie. „Damit einhergehen dürften auch Rekordzahlen im Bereich dezentrale Energiespeicher, welche perfekt Solarstromanlagen ergänzen“, so der Fondsmanager.

Gute Perspektiven entlang der Wertschöpfungskette

Als robust stuft Lang auch die Perspektiven für den Bereich Gebäudeeffizienz ein: „Vor allem durch softwaregesteuerte Lösungen für das Gebäudemanagement in Verbindung mit verbesserter Anlagentechnik -und Steuerung im Bereich Heizen, Lüften und Klimatisierung sind hohe Effizienzgewinne zu erwarten, gepaart mit einem verbesserten Nutzererlebnis“. Intakt bleibe auch der allgemein starke Trend zur Elektrifizierung, was sich beispielsweise über eine starke Nachfrageentwicklung im Bereich Leistungshalbleiter zeigt. „Insbesondere diese Unternehmen haben derzeit Lieferengpässe, was sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte zunehmend verbessern sollte“, so der Fondsmanager.

Langs positive Einschätzung zu den Perspektiven für das Anlagesegment des Smart Energy Fund beruht auf den langfristigen Wachstumstreibern: „Wir investieren in die gesamte Wertschöpfungskette der sauberen Energie und haben so die Möglichkeit, auf starke strukturelle Wachstumstreiber verschiedener Sub-Segmente wie etwa saubere Stromerzeugung, intelligente Stromnetze und -Speicherlösungen oder auch Gebäudeeffizienz zu setzen.“

Sein Fazit: „Insgesamt eröffnen sich äußerst interessante Investitionsmöglichkeiten für Investoren. Unternehmen, die Lösungen für die Dekarbonisierung der zahlreichen Teilbereiche anbieten, verfügen über überdurchschnittliches Wachstumspotential struktureller Natur. Aufgrund der langen Investitionszyklen eignet sich der Sektor insbesondere für langfristig interessierte Investoren.“


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